Hetze wegen des Namens Muhammed? Wiener zeigt FPÖ-Politiker an

Autorius: SputnikNews Šaltinis: https://de.sputniknews.com/oes... 2020-01-10 08:11:13, skaitė 89, komentavo 0

Hetze wegen des Namens Muhammed? Wiener zeigt FPÖ-Politiker an

Hetze wegen des Namens Muhammed? Wiener zeigt FPÖ-Politiker an

Laut dem „Kurier“ fühlte sich der SPÖ-nahe Politaktivist Muhammed Yüksek dadurch angegriffen und zeigte Nepp bei der Polizei wegen des Verdachts auf Verhetzung an. Am Freitag wolle der Wiener zudem eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft einbringen.

„So ein Bild dürfen wir uns nicht gefallen lassen", sagte der Aktivist Muhammed Yüksek in seinem Video. Dabei ist zu sehen, wie er einen Ausdruck des umstrittenen Postings von Dominik Nepp in die Kamera hält.

Damit ist Yüksek nicht der einzige Muhammed, der sich unangenehm angesprochen fühlt. Dem Wiener zufolge haben sich bereits vier weitere Muhammeds gemeldet. Auf Facebook rief er auch andere Betroffene auf, seinem Beispiel zu folgen.

Nepp beunruhigt – Muhammed kontert

Nepp zeigte sich über die Statistik beunruhigt. Aus der Namensgebung für Neugeborene lasse „sich ablesen, dass die rot-grüne Integrationspolitik gescheitert ist“, schrieb er auf seiner Facebook-Seite.

„In drei Bezirken Wiens ist der beliebteste Vorname Muhammed. Das ist eine bedenkliche Entwicklung. Wir brauchen keinen islamistischen Gottesstaat und wollen keine Stadt Muhammeds im Herzen Europas“, so der FPÖ-Politiker weiter.

Er werde nicht aufhören, um „unsere Wiener Kultur und Sicherheit zu kämpfen“, betonte der Freiheitliche. Dazu postete er das Foto eines muslimischen Buben auf einem Gebetsteppich.

Muhammed Yüksek versetzte dies in Aufruhr. „Genug ist genug“, sagt er in seinem Video, während er vor der Polizeistation in Wien-Favoriten steht. Unter anderem soll er auf den Strafbestand der Verhetzung verwiesen haben.

„Er hebt den Namen 'Muhamed' hervor und bringt ihn mit irgendwelchen terroristischen und islamistischen Sachen in Verbindung.“ Damit werde er, Yüksek, „zur Zielscheibe gemacht und gedemütigt“. Der Aktivist kündigte an, rechtlich „bis zur letzten Instanz“ zu gehen.

mka/gs