Spiel mit dem Atomkrieg: USA liefern HMARS an Ukraine

Autorius: Hilde Šaltinis: https://www.compact-online.de/... 2022-06-07 15:08:00, skaitė 369, komentavo 0

Spiel mit dem Atomkrieg: USA liefern HMARS an Ukraine

Durch ihre Lieferung des Raketenwerfersystems HIMARS an die Ukraine provozieren die USA einen Atomkrieg. In der aktuellen Juni-Ausgabe von COMPACT lesen Sie, wie die grünen Kriegstreiber Deutschland in den Abgrund stürzen. Hier bestellen.

Die USA liefern das moderne Mehrfachraketenwerfersystem HIMARS (Multiple Launch Rocket System), ein mobiles Artilleriegeschütz, an die Ukraine – angeblich nur, um den Vormarsch der russischen Armee zu stoppen. Dieses Waffensystem hat aber Eskalationscharakter: es kann nämlich Kurzstreckenraketen vom Typ MFM-140B ATACMS Block1 (M39A) verschießen. Die verfügen über eine Reichweite von bis zu 300 km.

Um keinen russischen Gegenschlag zu provozieren, liefern die USA nur Munition mit einer Reichweite von 80 km und ließen sich von den Ukrainern versichern, kein russisches Territorium damit zu beschießen. Aber wer soll kontrollieren, wie die ukrainische Armee dieses Waffensystem einsetzen wird? Was geschieht, wenn sich die Ukrainer die 300 km-Raketenmunition anderweitig besorgen?

Die Entfernung Kiew-Moskau beträgt etwa 750 km. Bringt man dieses mobile Waffensystem an den nördlichsten Punkt der Grenze zu Russland, schrumpft diese Entfernung schnell auf fast die Hälfte. Die Ukraine unter Selenski hat keinen Zweifel daran gelassen, dass sie die gelieferten NATO – Waffen auch konsequent einsetzen wird.

Das ist typisch USA: Einen Konflikt anheizen, und anschließend Waffen in das Kriegsgebiet liefern, um sich nicht selber die Finger schmutzig zu machen. Die üblen Folgen dieser verantwortungslosen Politik tragen  die Europäer. Zumal die NATO – insbesondere Deutschland – durch Ringtausch mit den Anrainerstaaten die Lieferung schwerer Waffen wie Panzer in die Ukraine ermöglicht, und damit zur Ausweitung des Brandherds beiträgt.

Der ukrainische Botschafter Andrej Melnik hat sich überschwänglich bedankt für die geplanten Waffenlieferungen aus Deutschland, zumal Kanzler Scholz die baldige Sendung des Flugabwehrsystems Iris-T des Nürnberger Herstellers Diehl zugesagt hat. Die Kosten belaufen sich auf 140 Millionen Euro pro Stück.

Außerdem will Deutschland vier Mehrfachraketenwerfer aus Bundeswehr-Beständen und ein modernes Ortungsradar zur Verfügung stellen, das russische Artilleriestellungen ausfindig machen soll. Melnyk sprach von einer Zeitenwende und bekräftigte seine Erwartung auf Lieferung von weiterem Kriegsgerät, insbesondere von Panzern der Marke Marder und Leopard 1.

Damit wird Deutschland eindeutig zur Kriegspartei und Russland braucht sich dann auch nicht mehr an den Waffenstillstandvertrag von 1945 und den Friedensvertrag von 1991 (Zwei-Plus-Vier-Vertrag) zu halten. Der Kriegstreiberverein NATO zerrt uns in den atomaren Abgrund und wird von den USA als Deckmantel benutzt, um ihre verdeckte Expansionspolitik zu bemänteln. Am Ende wird Europa brennen.

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