Antifa im Parlament: Susanne Hennig-Wellsow und ihr militantes Netzwerk

Autorius: Achim Baumann Šaltinis: https://www.anonymousnews.org/... 2021-09-08 10:41:00, skaitė 828, komentavo 1

Antifa im Parlament: Susanne Hennig-Wellsow und ihr militantes Netzwerk

Antifa-Anti-Prinzessin Susanne Hennig-Wellsow

Antifa ist hip! Das denken sich wohl auch Linken-Chefin und Abgeordnete im Thüringer Landtag Susanne Hennig-Wellsow und ihr Ehemann Paul. Beide sind intensiv mit der militanten linksterroristischen Szene vernetzt, wie brisante Recherchen zeigen.

von Achim Baumann

Von der Vorsitzenden der Grünen-Fraktion im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, ist bekannt, dass ihr Partner Thies Grundlach dem Verein United4Rescue – Gemeinsam Retten vorsteht, der wiederum das Schlepperschiff „Sea-Watch 4“ unterhält. Das ist der Kahn, auf dem im April während einer Tour die Fahne der Antifaschistischen Aktion gehisst wurde. Nach Kritik daran wurde die Fahne nicht etwa abgehängt, sogar noch prominenter als zuvor am Schiff platziert.

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im EU-Parlament, Ska Keller, war in ihrer Jugend sogar selbst in einer Antifa-Gruppe aktiv. Ihr Ehemann Markus Drake posiert auf Instagram auch heutzutage gerne mit einem Graffiti der sogenannten Graffiticrew Nakam, die zum weiteren Umfeld der Linkskriminellen Lina Engel (Hammerbande) gehört.

Auch der Ehemann der Co-Vorsitzenden der Linkspartei, Susanne Hennig-Wellsow, ist stramm auf Antifa-Kurs. Bekannt war bislang, dass Paul Wellsow wissenschaftlicher Mitarbeiter für Grundsatzfragen der Linken-Fraktion im Thüringer Landtag und zuletzt bis August 2020 Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Freistaat war. Seit September 2020 ist er für die bundesweite Stiftung gleichen Namens tätig.

Daneben publizierte der Politikwissenschaftler in verschiedenen linksextremen Zeitschriften, so beispielsweise in Analyse & Kritik, Konkret, Jungle World oder auch im Unrast Verlag, zudem bei der grünen Heinrich-Böll-Stiftung. Andere pikante Aktivitäten des Ehepaars in linksextremen Zusammenhängen sollen im Folgenden dokumentiert werden.

Demo-Blockade und Rote Hilfe

Wenn Hennig-Wellsow bei Markus Lanz oder in anderen Talkshows zu Gast ist, sieht man regelmäßig eine Politikerin, die ihr Handwerk nicht versteht, die intellektuell überfordert wirkt: Zentrale Punkte des Linkspartei-Programms sind ihr genauso wenig bekannt wie die konkreten Auslandseinsätze der Bundeswehr. Und die entrüstet dargebotene Bewertung der politischen Mitbewerber von der AfD im Thüringer Landtag als üble Faschisten, deren Masche, freundlich zu grüßen und gelegentlich sogar nett zu lächeln, besonders perfide sei, brachte wochenlang die Social-Media-Gemeinde zum Lachen.

Dennoch ist ihr sogenannter Antifaschismus nicht nur plakative politische Forderung, es geht bei ihr durchaus auch handfest zu: So beteiligte sich die ehemalige Eiskunstläuferin beispielsweise am 1. Mai 2019 an einer Sitzblockade auf einer Anti-AfD-Demo. Zur Durchsetzung des Versammlungsrechts musste die Polizei die Linken-Politikerin trotz vorheriger Ermahnung wegtragen. Innerparteilich brachte ihr dies keine Schwierigkeiten – so etwas gehört dort eher zum guten Ton.

Als sich die Thüringer Linken-Bundestagsabgeordnete Martina Renner am 26. September 2019 im Parlament mit einem Antifa-Button offen zum Linksextremismus bekannte und dafür von Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) einen Ordnungsruf verpasst bekam, sprang Hennig-Wellsow ihrer Parteifreundin einen Tag später bei und bezeichnete deren Soli-Aktion in der Thüringer Allgemeinen als „das einzige Richtige“.

Hennig-Wellsow ist zudem bekennendes Mitglied der linksextremen Roten Hilfe. So wundert es nicht, dass die passionierte Blumenstraußwerferin auch an den Protesten gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm 2007 beteiligt war, bei dem es zu schweren Ausschreitungen durch militante Steinewerfer kam.

Stichwortgeber der Militanten

Gleich und gleich gesellt sich gern, so der Volksmund – und auch beim Ehepaar Wellsow trifft dies offenbar zu. Jan Paul Frederik Wellsow, so der vollständige Name des Gatten von Susanne, ist nicht nur in öden Parteistrukturen aktiv. Der 1977 in Erfurt geborene Politologe ist einer der drei Vorsitzenden des Vereins Demokratische Bildung und Publizistik fördern mit Sitz in Hamburg.

Was hier allerdings unter „demokratisch“ zu verstehen ist, erinnert eher an die DDR und die Stasi: Der Verein gibt den Rechten Rand heraus – eine der dienstältesten bundesweit vertriebenen Antifa-Publikationen, die einst von Jürgen Trittin mitgegründet wurde.

„Das Fachmagazin Der Rechte Rand erscheint seit 1989. Mit journalistischer Sorgfalt berichten wir über die rechte Szene, antidemokratische Strömungen, Neonazis und Schnittstellen zum Konservatismus. Für unser Magazin schreiben aktive AntifaschistInnen, WissenschaftlerInnen und JournalistInnen“, heißt es in einer dick aufgetragenen und wissenschaftlich verbrämten Selbstdarstellung.

Claus-Michael Wolfschlag, der zum Themenkomplex Antifaschismus forschte und darüber promovierte (Das antifaschistische Milieu, Leopold Stocker Verlag 2001), kommt weitaus ernüchternder zum Ergebnis, dass die Zeitschrift Desinformation betreibt. Zu der umstrittenen Publikation schreibt selbst Wikipedia Folgendes:

„Im Verfassungsschutzbericht des Bundes von 1998 wird die Zeitschrift als ‚organisationsunabhängige linksextremistische bzw. linksextremistisch beeinflusste Publikation‘ eingestuft, weil nach Aussage der Bundesregierung personelle Verbindungen zur von der DKP beeinflussten Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes bestünden und Autoren aus dem Kreis der DKP und dem gewaltbereiten autonomen Spektrum zu Wort kämen.“

Ist Ehemann Paul also Bindeglied der Wellsows ins militante Antifa-Spektrum? Zumindest muss er sich gefallen lassen, als Stichwortgeber militanter Antifa-Strukturen bezeichnet zu werden. Immerhin fungiert der Rechte Rand unwiderlegbar als ein entsprechendes Organ: Wenn man dort als „Faschist“ geoutet wird, kann es schon vorkommen, dass man in der Folge Opfer von allerlei „antifaschistischer Selbsthilfe“ linker Gewalttäter wird. Die in solchen Pamphleten Angeprangerten sind somit nicht nur ein Who-is-Who der vermeintlichen oder tatsächlichen rechten Szene, sondern werden so auch zur Zielscheibe.