Österreich: Berufsverbot für Querdenker-Ärztin Konstantina Rösch

Autorius: Daniell Pföhringer Šaltinis: https://www.compact-online.de/... 2021-02-24 11:21:00, skaitė 275, komentavo 0

Österreich: Berufsverbot für Querdenker-Ärztin Konstantina Rösch

Der Medizinerin und Corona-Kritikerin Dr. Konstantina Rösch wurde mit sofortiger Wirkung die Berechtigung zur Ausübung ihres Berufes in Österreich entzogen. Im Januar hatte die Ärztin eine Praxis im südsteirischen Leibnitz eröffnet, nachdem sie vom Landeskrankenhauses in Graz entlassen worden war. Ein ausführliches Porträt der mutigen Frau finden Sie in COMPACT-Spezial Die Querdenker – Liebe und Revolution, das hier zu bestellen ist.

Österreich hat sich zu einem Hotspot der Corona-Proteste im deutschsprachigen Raum entwickelt: Zehntausende demonstrierten in den vergangenen Wochen in Wien, Innsbruck und anderen Städten gegen Dauer-Lockdown, Freiheitsberaubung und Grundrechtseinschränkungen. Vermutlich auch deshalb geht das Kurz-Regime gegen Kritiker der Maßnahmen nun mit besonderer Härte vor. Nun hat es mit der steirischen Ärztin Konstantina Rösch eine der bekanntesten Querdenkerinnen in der Alpenrepublik erwischt.

Wie gestern bekannt wurde, hat Konstantina Rösch ein Schreiben der Ärztekammer zugestellt bekommen, mit dem ihr die ärztliche Zulassung für Österreich entzogen wurde. Eine konkrete Begründung wird laut Rösch in dem Brief nicht genannt. Der Lebensgefährte der Medizinerin, Rechtsanwalt Dr. Roman Schiessler, kündigte sofortigen Einspruch vor dem Verwaltungsgerichtshof an. Die Zeitung Wochenblick schreibt: „Die freie Meinungsäußerung der bekannten Medizinerin war schon seit längerem vielen Corona-Fanatikern ein Dorn im Auge. Wahrscheinlich störten ihre fachlich fundierten Aussagen die guten Geschäfte mit der angeblichen Pandemie.“

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Stolz auf den Opa: Otto Rösch war vor dem Krieg Sozialdemokrat, dann Nationalsozialist. Nach 1945 trat er wieder der SPÖ bei und brachte es bis zum Innenminister. Foto: Mario Alexander Müller / COMPACT

Rösch war im Sommer letzten Jahres vom Landeskrankenhaus Graz entlassen worden. Zugleich wurde ein Disziplinarverfahren gegen die Ärztin eröffnet. Begründet wurde dies unter anderem damit, dass sie sich öffentlich gegen das Tragen von Schutzmasken ausgesprochen hatte. „Masken dienen ausschließlich der Demütigung“, so eine der Aussagen, die Rösch zur Last gelegt wird. Bei einer Demo in Graz hatte die Querdenker-Medizinerin den steirischen Hermann Schützenhöfer (ÖVP) angegriffen, weil dieser eine Corona-Impfpflicht gefordert hatte. Sie rief in die Menge: „Sind wir gehorsam?“ Die Antwort der Demonstranten: Ein lautes „Nein!“

Erst im Januar hatte Rösch, die sich als klassische Schulmedizinerin versteht und keine generelle Impfgegnerin ist, im südsteirischen Leibnitz eine eigene Praxis eröffnet, um ihren Beruf weiter ausüben zu können. Nun will ihr die Ärztekammer auch diese Möglichkeit des Broterwerbs nehmen. Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres erklärte gegenüber der Zeitung Kurier zu dem Fall: „Es ist ein schmaler Grat zwischen freier Meinungsäußerung und Patientengefährdung. Wir haben 47.000 Ärzte in Österreich, aber einige verstehen es einfach nicht.“ Die Disziplinarkommission der Ärztekammer werde die Aktivitäten der steirischen Medizinerin genau prüfen. „Die rechtliche Frage die es zu klären gilt ist, behauptet man nur gewisse Dinge oder nehmen Patienten dadurch auch Schaden? Wenn ja, kann das bis zum Berufsverbot führen“, so Szekeres.

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Das Widerständige liegt der mutigen Ärztin im Blut – ist quasi Familientradition. Dazu kann man in COMPACT-Spezial Die Querdenker – Liebe und Revolution lesen:

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