Pädo-Skandal in Burg: SPD-Bürgermeister wollte offenbar Sex mit 13-Jähriger

Autorius: Paul Klemm Šaltinis: https://www.compact-online.de/... 2020-12-30 15:54:00, skaitė 396, komentavo 0

Pädo-Skandal in Burg: SPD-Bürgermeister wollte offenbar Sex mit 13-Jähriger

Die kleine Stadt Burg bei Magdeburg wird derzeit von einem Pädo-Skandal erschüttert. In seinem Zentrum steht der SPD-Bürgermeister Jörg Rehbaum. Auf WhatsApp hat er offenbar eine 13-Jährige dazu gedrängt, ihm Nacktbilder zu schicken und auch versucht, sich mit ihr zum Sex zu verabreden. Dass das politische Establishment schon länger ein Problem mit Pädophilie hat, beweist unser COMPACT-Spezial „Geheimakte Kinderschänder: Die Netzwerke des Bösen“, das in unserem Online-Shop erhältlich ist.

„Und du bist wirklich erst 13? Siehst viel älter aus.“ schreibt der Mann, der wahrscheinlich Jörg Rehbaum ist. Das kleine Mädchen fasst die Nachricht als Kompliment auf: „thx. sagen ja auch alle jungs das ich viel weiter bin“. Darauf der Erwachsene: „Hmm. Kannst du mir noch mehr von dir zeigen?“ Die Schülerin schickt schließlich ein Foto von sich, auf dem sie nur leicht bekleidet ist, verlangt im Gegenzug aber auch von ihrem  Chatpartner ein Foto. Der sendet ein Selfie, das er vor dem Badspiegel gemacht hat. Das selbstbewusst lächelnde Gesicht kennt man von Wahlplakaten der SPD: es ist das des Burger Bürgermeisters Jörg Rehbaum.

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Auszug aus dem veröffentlichten Chatverlauf. Bild: Screenshot Instagram Florian Ruß (Junge Alternative Sachsen-Anhalt)

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Mit und ohne Anzug – Jörg Rehbaum. Bild: Instagram Florian Ruß (Junge Alternative Sachsen-Anhalt)

AfD-Leaks

Publik gemacht hat den Chatverlauf der lokale AfD-Verband. Er wurde ihm von einer unbekannten Mail-Adresse zugeschickt und auch auf einer Internetseite veröffentlicht, die anonym und ohne Anmeldung genutzt werden kann. Der Kreisvorsitzende der AfD im Jerichower Land, Gordon Köhler, forderte den sozialdemokratischen Bürgermeister dazu auf, sich öffentlich zu erklären. Die Polizei hat bereits Ermittlungen aufgenommen. Es bestehe der Anfangsverdacht des sexuellen Missbrauchs von Kindern, so Polizeisprecher Christian Sewina. Rehbaum selbst hat statt einer Stellungnahme nur Gegenanzeige wegen Erpressung und anderer Straftaten erstattet.

Pädo in der Falle

Auch wenn es die AfD war, die alles ans Licht gebracht hat – überführt wurde der Pädo letztlich durch seine minderjährige und scheinbar ziemlich ausgebuffte Chatpartnerin. Mit der Aufforderung er solle doch auch ein Foto von sich schicken, sicherte sie zuerst einen wichtigen Beweis, um den lüsternen Erwachsenen dann Stück für Stück aus der Deckung zu locken. Als er schließlich ein Sex-Treffen mit ihr verabreden wollte, ließ sie die Bombe platzen: „ihhhhh du cringe denkst du ich würde sex mit dir haben. ich hb nen freund.duch dir was in deinem Alter perverser Opa“.

Jörg Rehbaum ist schon seit 2010 Oberhaupt des Städtchens Burg, machte sich während seiner Amtszeit vor allem für die Aufnahme von Migranten ins Jerichower Land stark. Im Jahr 2018 zeigte er sich noch „zutiefst erschüttert“ als bei seinem Genossen, einem Burger Stadtrat, kinderpornografisches Material gefunden wurde. Der Stadtrat, der sich unter anderem für den runden Tisch gegen Rechts und den Kirchenkreis im Bereich der Kinder-und Jugendarbeit engagiert hatte, wurde damals zu sechs Monaten Haft, ausgesetzt auf zwei Jahre Bewährung verurteilt.

Vor wenigen Wochen erklärte Rehbaum, nicht erneut als Bürgermeister kandidieren zu wollen. Stattdessen strebe er einen Spitzenposten in der Magdeburger Stadtverwaltung an.